Schüchtern brauchst Du Mut, um über Dich hinaus zu wachsen

Angenommen, Dein bester Freund ist schüchtern. Deine Aufgabe ist es, Deinem Freund Mut zu machen, damit dieser sich traut, andere Menschen anzusprechen. Wie würdest Du Dich vorbereiten und was würdest Du konkret tun und sagen? Versetze Dich lebhaft in diese Situation und stelle Dir genau vor, wie Du Dich verhalten würdest und welche Tipps Du geben würdest. Welche Übungen würdest Du vorbereiten und wie würdest Du Deinen Freund begleiten?

Nicht mehr schüchtern zu sein ist ein Lernprozess

Meinen besten Freund würde ich zuerst einmal fragen, welche Gedanken über den Tag verteilt am häufigsten auftauchen. Sind es runterziehende Gedanken wie „Ich kann das nicht, ich schaffe es nicht …“ oder eher aufbauende Gedanken wie „Das ist ja faszinierend, ich bin gespannt, wie ich diese Situation meistere.“? Dabei können ganz interessante Aspekte auftauchen, die beiden Personen deutlich machen, dass die aktuellen regelmäßigen Gedanken nicht hilfreich sind. Grundlegend wichtig ist eine vollständige Annahme Deiner selbst, ob schüchtern oder nicht. Und die zeigt sich sehr deutlich in den Gedanken über dich selbst und die Welt. Denke neu!

Welche Gefühle sind dadurch ausgelöst worden? Häufig wiederkehrende Gedanken lösen Gefühle aus und beeinflussen damit Deine Grund-Stimmung. Gefühle tauchen ja nicht einfach so aus dem Nichts auf, sondern haben eine Ursache in der Art und Weise wie Du denkst und wie Du die Welt siehst und Deine Erlebnisse bewertest. Wie möchtest Du Dich am liebsten fühlen und was müsstest Du dafür an Deinen Gedanken und Handlungen ändern?

Du lernst am besten, indem Du andere lehrst

Wie müssten Deine Gedanken und Gefühle sein, damit Du den Mut aufbringst, jemand anderen anzusprechen? Fühle Dich in diese Situation hinein und stelle Dir vor, welche Gedanken unterstützend sind, um mit jemand in Kontakt zu treten. Fühle Deinen Mut und lasse ihn größer werden. Mache Dir all Deine Stärken bewusst. Lasse innerlich einige Situationen vorbei ziehen, in denen Du in Deiner Kraft warst und gut auf andere zugehen konntest. Atme gleichmäßig tief ein und aus.

Was Deine Haltung und Deine Gewohnheiten Dir sagen können

Wie ist Deine Körperhaltung? Gehst Du aufrecht durch Deinen Tag oder beugst Du Dich und brichst fast unter der Last der Probleme zusammen? Nimm aufmerksam wahr, wie Du gehst, stehst und Dich bewegst. Wie atmest Du? Bist Du meistens entspannt und kannst locker und tief ein- und ausatmen? Finde eine für Dich optimale Haltung, die Dein Selbstvertrauen unterstützt und Dich mutig herausgehen lässt in die Welt.

Wie steht es um Deine Ernährung? Trinkst Du genug Wasser und isst nahrhafte Lebensmittel? Auch das spielt in das allgemeine Wohlbefinden mit hinein.

Welche Gewohnheiten pflegst Du in Deinem Alltag? Auch hier gibt es eher runterziehende Gewohnheiten und aufbauende ermutigende. Reflektiere für Dich aufmerksam eine gewöhnliche Woche und finde heraus, welche Tätigkeiten regelmäßig auftauchen. Daran zeigt sich meist schon, ob und wie Du Dich selbst unterstützt oder Dich selbst behinderst. Nimm zwei bis drei neue Gewohnheiten in Deinen Alltag auf und lasse sie Schritt für Schritt wachsen.

Gehe mutig Deinen Weg, Schritt für Schritt

Schon diese wenigen Punkte können genau betrachtet Dein Leben grundlegend verändern, wenn Du sie nicht nur liest, sondern praktisch umsetzt. Finde ein Gegenüber zum Austauschen Deiner Erkenntnisse und zum gegenseitigen Begleiten bei der Umsetzung in Deinen Alltag. Gerne lese ich von Deinen Wachstumsschritten und biete Dir bei Bedarf meine Begleitung an.

 

Gutes Gelingen! Achte gut auf Dich und diesen Tag!

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